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Digitalisierung ist der Weg in die Zukunft!

 
Maschinenschreiben

Die Intention

Go Digital I/O Conference

 "GO DIGITAL" diese Initiative wurde von uns ins Leben gerufen zur Förderung der Digitalisierung im Schuhhandel und zum Erhalt der Marktvielfalt.

 

Digitalisierung ist der Weg in die Zukunft! Online-Bestellungen machen einen steigenden Anteil am Handelsvolumen aus. Eine Entwicklung, die durch die Corona-Krise beschleunigt wurde. Als Händler ist es nun unerlässlich den Anschluss am Hybridgeschäft nicht zu verlieren. 

 

Die Partnerschaften mit Händlern, Herstellern, Online-Portalen und Dienstleistern für die Bereitstellung von Artikel- und Warenwirtschaftsdaten sind der Grundstein zum erfolgreichen Hybridgeschäft. 

 

Das haben wir erkannt und das hat uns dazu bewogen, zur Förderung der Digitalisierung im Schuhhandel, die Initiative “GO-DIGITAL  I/O” ins Leben zu rufen.

 

GO DIGITAL I/O CONFERENCE

Referenten und Impulse

 

SPOCC ist kein Thema, dass allein den E-Commerce betrifft, sondern im Gegenteil auch den stationären Fachhandel, denn wenn wir uns fragen warum wir das alles machen, dann geht es am Ende des Tages immer um den Konsumenten. 

Vor 10 Jahren hat der Konsument noch Eindimensional eingekauft. Mit der technischen Digitalisierung haben wir weitere Dimensionen dazu erhalten. Diese Entwicklungen sind kein Trend, der irgendwann wieder verschwindet, sondern ein Prozess, der den Wandel im Handel vorantreibt.

Daniel Prause, Vertriebsleiter ECC

Naturally.

Nicolai, Prause, Decker, Junkert, Koch, Degenhardt, Krug
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Für viele Händler und Experten wird oftmals die Digitalisierung mit einem Mehrumsatz im Online-Kanal gleichgesetzt. Die Digitalisierung ist aber viel mehr, als der reine Umsatz. Innerhalb der Vernetzung und der Vereinfachung von Prozessen geht es auch darum, bestehende Abläufe zu hinterfragen und die Digitalisierung zu nutzen, um dem Endkunden das Produkt zeitnah zur Verfügung zu stellen, das er sich wünscht.

Eine Zusammenfassung der Beiträge und Fragen der 3. Online-Konferenz finden Sie im Blog.

Daniel Prause, Vertriebsleiter ECC

Am Anfang des Lockdowns war bei uns Schockstarre, trotz digitalem Geschäftsmodell. Auch wir mussten auf Homeoffice umstellen und haben festgestellt, dass wir nicht 100% digital sind. 

 

ALLE müssen das Thema Digitalisierung ernstnehmen, es wird nicht mehr weggehen. 

Und wir merken, sehr viele Händler werden dem Thema gegenüber offener. Gemeinsam können wir den Weg gehen und über Kooperationen können stationäre Händler die Reichweite der Plattformen nutzen. Wir brauchen mehr Austausch, um den Weg nach vorne zu finden und uns gemeinsam auf weitere neue Herausforderungen einzustellen. Es kommen immer wieder neue Aufgaben auf uns zu.

Naturally.

Philipp Ludewig, mirapodo

Philipp Ludewig, mirapodo

Carsten Keller, Zalando

Ich möchte Mythen auflösen zum Thema Plattform.

Digitalisierung und Omnichannel machen wahnsinnig. Es gibt bereits 20 Jahre Diskussion zu diesen Themen. Aus meiner Sicht sind Themen wie ein Tablet für jeden Verkäufer und virtuelle Umkleiden NICHT Bestandteil der Digitalisierung. Alle Händler mit WWS sind bereits digital! Denn ein WWS kann man mit Plattformen verbinden und auf diesen E-Commerce-Plattformen gibt es das Volumen, das Händler für ihr Business brauchen.  

Einige wichtige Fragen an alle Plattformen sollten lauten:

  • Wie geht man mit dieser Plattform um, welche Art von Partnerschaft geht man ein?

  • Wie erreichbar ist die Plattform, beim Onboarding und im täglichen Geschäft?

  • Welche Kosten fallen an?

  • Welche Spielregeln gelten und kann ich diesen Regeln genügen?

  • Bin ich als Marke sichtbar?

 

Ich empfehle mit mehreren Plattformen zu arbeiten und nach einigen Monaten schauen, welche die passende für mich ist. Wer plattform richtig nutzt kann Erfolg haben und es ist einfach und profitabel.

 

Es geht für den Kunden darum jederzeit auf Ware zuzugreifen. Online und Offline!

Carsten Keller, Zalando

Ich kann online nur stark sein, wenn ich verstehe, was der Kunde will. Es wird Trends bei den Endkunden geben, auf die ich eingehen muss.

Kunden sind immer im Netz unterwegs. Ein Megatrend wird sein, dass wir uns am Kundeninteresse ausrichten und den Kunden verstehen.

 

Simplizität und Einheitlichkeit sind gefragt, um Kunden nicht zu überfordern! Zu Simplizität zählt auch sich leicht an Prozesse und Plattformen anschließen zu können.

schuhe.de hat einfaches Konzept geschaffen, an dem sich Händler anschließen können. In Zusammenarbeit können wir erreichen den Handel erlebbar zu machen und am leben zu halten.

Naturally.

Eike Michel Höfer, Schuhe.de

Eike Michael Höfer, schuhe.de

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Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass es nicht ohne E-Commerce geht, der wird gehen. Wer hätte je gedacht, dass der Einzelhandel komplett geschlossen würde?! 

Wir haben gesehen, dass sich Händler sehr schnell umorganisiert haben. Jeder Händler der noch am Anfang steht sollte spätestens jetzt folgende Dinge beachten:

Über Marktplätze oder seine Verbandslösung online handeln. Das macht mehr Sinn, als einen eigenen Shop aufbauen! 

Der zweite wichtige Punkt ist die Kommunikation zum und mit dem Kunden! Lokale Händler sollten Sozial Media Kanäle aufbauen!

Jeder sollte überprüfen: Wie sind meine Prozesse, wer ist mein Logistikpartner, wie ist die Abwicklung, wie bearbeite ich Retouren, wie reagiere ich auf Kritik von Kunden, wie erreichbar muss ich für den Kunden sein? Wie funktioniert die interne Organisation? 

E-Commerce und digitale Kommunikation sind notwendig. Online wird zur Pflicht, stationärer Handel wird zur Kür.

Michael Decker, ANWR Media

2001 sind wir mit amazon und ebay gestartet, heute machen wir einen großen Teil unseres Online-Umsatzes über zalando. Früher mussten wir den gesamten Content selbst erstellen, inzwischen ist die Integration viel einfacher, nämlich per EAN. Dadurch können wir jetzt auch direkt aus den Filialen versenden und wir müssen uns nicht mehr ums Artikellisting kümmern, denn das ist sehr viel Arbeit. Die Nutzung von EAN macht es unglaublich einfach: Wir haben diesen Artikel in dieser Menge zu diesem Preis.

Wir können und müssen am Internetboom teilhaben. Wir graben uns nicht den eigenen Markt ab. Der stationäre Handel wird weiterhin gut mit Ware abgedeckt sein. Online allerdings können wir Ware versenden, ohne dass der Laden geöffnet ist.

Naturally.

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Roman Degenhardt, schuhladen.de

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Wenn ich etwas in mein Geschäft integriere, muss es auch in mein Geschäft passen! Instrumente gibt es genug, man muss die richtigen in der passenden Menge implementieren. Dabei muss man auch an das Personal denken! Man kann nicht alles auf die eine Verkäuferin abwälzen. 

 

Und was heißt digital? Im Grunde braucht man nur  WWS, das eine CSV erzeugt und schon kann man sich bei den Onlineplattformen anbinden. Wenn das läuft, ist es immens wichtig, dass der Datenfeed gepflegt wird, damit das Geschäft läuft. Auch hier gibt es viele Hilfsmittel zum Beispiel in der Warenwirtschaft. Wenn man diese Möglichkeiten nutzt, ist Onlinehandel ein Gewinn für jeden Händler. Die Drehzahl im Geschäft wird sich erhöhen und das wirkt sich auf das lokale Geschäft sehr positiv aus, weil es für die Kunden noch interessanter wird. 

Michael Koch, Tamaris Store Düsseldorf

Niklas Mahrdt, Media Economics Institute

Wer nicht sichtbar ist findet nicht statt d.h. selbst wenn wir den besten Onlineshop der Welt haben, wenn es keiner weiß bringt uns das nichts. Wir müssen also dafür sorgen, dass wir unseren Online-Shop und unser lokales Geschäft sichtbar machen.

Derzeit stehen die meisten Händler noch vor der Herausforderung, das stationäre Geschäft wieder in Schwung zu bringen und sich gleichzeitig digital besser aufzustellen.

Folgende Themen ploppen dabei immer wieder auf: 

  • Sortimentsumfang: stationär vs. online

  • Produktbilder / -visualisierung

  • Traffic auf den Online Shop bringen

  • Content Marketing 

  • Aufwand für Social Media

  • Budget für Sozial Media

  • Auffindbarkeit in Suchmaschinen

  • Anschluss an Plattformen: Zalando, eBay, Amazon, etc.

  • Teilnahme an Affiliate-Programmen

  • E-Mail-Newsletter

  • Umgang mit Rabatten

  • Retouren

  • Organisation des Customer Care

  • Online-Shop

Naturally.

Niklas Mahrdt, Media Economics Institut

Manfred Junkert, HDS/L

Der HDS/L beschäftigt sich mit allen Fragen rund um Schuhe. Seit der ersten erfolgreichen Werbekampagne von Zalando ist das Thema Digitalisierung auch bei Schuhhändlern angekommen. Einer Umfrage im Januar dieses Jahres zufolge waren ⅔ aller HDS/L-Mitglieder jedoch noch nicht digital. E-Commerce und Onlinehandel lagen demnach noch unter 10 Prozent. 

Aus Herstellersicht ist es wichtig Digtialstrategien zu entwickeln, denn die fehlen schlicht noch. SPOCC bietet digitale Inhalte für alle Marktbeteiligten, das ist im Rahmen der Digitalisierung erforderlich und eine gute Unterstützung. Dennoch stehen wir erst am Anfang, wenngleich die Entwicklungen nun rasant zunehmen werden. 

 

Dabei müssen wir darauf achten, dass die Plattformwirtschaft nicht dazu führt, dass es keine Vielfalt mehr am Markt gibt. Im Gegenteil, es sollte Ziel sein, eine große Vielfalt an Anbietern und Teilnehmern am Markt zu erhalten. 

Manfred Junkert, HDS/L

Vor 10 Jahren hat der Konsument noch Eindimensional eingekauft. Mit der technischen Digitalisierung haben wir weitere Dimensionen dazu erhalten. Krug ist sich sicher, dass diese Entwicklungen kein Trend ist, der irgendwann wieder verschwindet, sondern ein Prozess, der den Wandel im Handel vorantreibt. Als Verbundgruppe unterstützet die SABU ihre Händler bei dieser Entwicklung. Zum Beispiel mit SPOCC.

Naturally.

Stephan Krug, Sabu

Stephan Krug, Sabu

Stefan Nicolai, ECC

Aus der Sportbranche weiß Stefan Nicolai: Es ist unglaublich schwer digitalen Content zu erhalten. Mal bekommt man einen Link, mal ein jpg, mal ein PDF. Und in der Sportbranche ist hier noch keine große Entwicklung zu sehen. Die Hersteller halten an ihren individuellen Lösungen fest.

 

Deshalb appelliert er an Händler und Industrie: Gebt uns einen kleinen Vertrauensvorschuss, damit wir gemeinsam schnell wachsen können. Wartet nicht mehr darauf, dass die anderen anfangen.

Stefan Nicolai, European-Clearing-Center

Während des Lockdowns zu Beginn dieses Jahres mussten wir feststellen, dass der Stand der Digitalisierung unserer Kunden häufig nicht ausreichte. Um Ihnen durch diese schwierige Zeit zu helfen und die Vielfalt am Markt zu erhalten, haben wir Händler kostenlos und schnell an digitale Portale angebunden.

Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass der erforderliche Anpassungsprozess der Wirtschaft an die Herausforderungen des Marktes nur gemeinsam gestemmt werden kann und so kam uns der Grundgedanke für die Initiative Go Digital I/O-Conference.

 

Die Welt und der Markt sind seit Corona nicht mehr die gleichen. Online und Lokal ergänzen einander, es gibt sie nicht getrennt. Digital heißt nicht nur Onlinehandel. Permanente Verfügbarkeit im lokalen Handel wird gefragt und dies lässt sich durch den elektronischen Datenaustausch von Handel und Industrie auch bereits realisieren. So können Kunden immer auf den Bestand des Handels zugreifen. Die Technologien bestehen bereits!

Nicht erst in Zukunft, sondern bereits spätestens seit Beginn der Corona Pandemie müssen Händler, die am Markt bestehen wollen alle Absatzkanäle nutzen und Konsumenten zum digitalen, lokalen Shoppingerlebnis verhelfen.

Naturally.

Daniel Prause, ECC

Daniel Prause, European-Clearing-Center

 

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