• Daniel Prause

Wege und Schritte der Digitalisierung



Während des Lockdowns wurde uns bewusst, dass der Stand der Digitalisierung in der Branche nicht mit den aktuellen Erfordernissen mithalten konnte. Corona legte sozusagen den Turbo ein. Binnen kürzester Zeit haben dutzende Einzelhändler den Nutzen des Online-Marktes erkannt und wurden durch uns kostenneutral und schnell an verschiedene Portale und Plattformen angeschlossen.


Der derzeitige Anpassungsprozess an die veränderten Marktbedingungen kann aber nur gemeinsam gestemmt werden - Händler, Portale, Verbände und Dienstleister müssen Hand in Hand gehen um die Marktvielfalt zu sichern!

Dies war auch der Grundgedanke, welcher mich zur Planung dieses Events bewogen hat. Gemeinsam heißt nun mal gemeinsam unter Einbezug des Lokal- und des Onlinehandels, die möglichen Wege und Schritte der Digitalisierung zu beleuchten und dem Handel wertvolle Impulse zu geben. An dieser Stelle gilt daher mein ganz besonderer Dank den namhaften Rednern, welche sich heute bereit erklärt haben dieses Event mit ihrem Know-How zu unterstützen.


Wer es bis jetzt nicht einsehen mag dem sei nochmal gesagt: Die Welt und auch der Markt sind seit Corona nicht mehr die gleichen und werden es nicht mehr sein. Die Differenzierung zwischen Online- und Lokalhandel ist obsolet geworden. Jetzt gibt es nur noch den Handel und wir haben gemerkt, beide Absatzwege unterstützen und ergänzen einander ganz wunderbar.


Die Zeit ist gekommen um sich endgültig von klassischen Paradigmen zu lösen, um sich den rasch wandelnden Erfordernissen anpassen zu können. Digitalisierung bedeutet jedoch nicht nur im Onlinehandel aktiv zu sein, die lokalen Komponenten sind die halbe Miete. Denn schon seit langem ist durch diverse Studien bekannt, dass der Konsument klare Anforderungen an den Lokalhandel stellt.

Permanente Verfügbarkeiten sind dabei einer der wesentlichsten Aspekte. Das lässt sich durch die intelligente Verknüpfung der Händler- und Lieferantenbestände zwar lösen, allerdings erfordert es auch den Einsatz nicht weniger geeigneter ERP-Systeme und die Nutzung einer branchenweiten und einheitlichen Datenbasis.

Ist dieser Grundstein gelegt, so steht dem Einsatz verlängerter Ladentheken und Kundenterminals, welche unabhängig von der Öffnungszeit dem Kunden zur Verfügung stehen, nichts im Wege. Ein dementsprechendes System versetzt Ihre Stammkundschaft in die Lage nach Ladenschluss und auch bei einem neuen Shutdown, in Ihrem Warenbestand von überall aus Reservierungen und Bestellungen durchzuführen. Click & Collect, Versand und persönlicher Lieferservice sind dann denkbare Szenarien. Solche Technologien existieren bereits heute und warten nur darauf Sie bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Ich fasse zusammen. Der Händler von Morgen muss die Absatzkanäle die sich ihm bieten in zielführendem Maße nutzen. Also ganz klar die für ihn und seine Produkte geeigneten Onlinekanäle, aber auch den Konsumenten die Möglichkeit zu einem digital-lokalen Shoppingerlebnis geben.






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